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Internationaler
Transport
Indiens
wichtigste internationale Flughäfen sind Mumbai, Delhi, Kalkutta und Chennai, sowie der
neu eröffnete Flughafen in Kerala. Flüge von Europa aus kommen meist in den frühen
Morgenstunden an, was unpraktisch sein kann, wenn Sie vorher keine Hotelreservierung
vorgenommen haben, oder nicht bei Nacht durch eine unbekannte Stadt fahren wollen. Die
günstigsten Angebote für Flugtickets gibt es in der Regel nach Delhi, gefolgt von
Kalkutta und Mumbai. Internationale Flüge in Nachbarstaaten, etwa von Kalkutta nach Dhaka
in Bangladesh, von Delhi nach Karachi in Pakistan oder nach Colombo in Sri Lanka sind in
der Regel sehr günstig. Ein weiterer internationaler Flughafen wird bald in der Nähe von
Kochi in erala eröffnet. Die Ausreisesteuern für Flüge nach Pakistan, Sri Lanka,
Bangladesh und Pakistan liegen bei etwa US$5, für andere Destinationen bei US$10.
Die
beliebtesten Reiserouten zwischen Indien und Nepal sind zwischen Birganj-Raxaul Bazaar,
Sunauli-Bhairawa und Kakarbhitta-Siliguri. Von Kathmandu oder Pokhara nach Delhi oder
Nordindien kommend ist Sunauli der beste Grenzübergang, um nach Kalkutta oder den Osten
des Landes zu gelangen, ist Birganj die beste Übergangsmöglichkeit. Zwischen Kalkutta
und Dhaka gibt es ebenfalls gute Strassenverbindungen. Der momentan einzige Grenzübergang
zwischen Indien und Pakistan ist zwischen Lahore und Amritsar, und ist mit dem Zug oder
per Bus oder Auto möglich. Ebenfalls operativ ist der historisch bedeutende Busverkehr
zwischen Lahore und Delhi, der vier Mal pro Woche verkehrt.
Transport
innerhalb Indiens
Indiens
grösste Binnenfluggesellschaft mit grosser Vernetzung ist die staatliche Indian Airlines.
Auf den Strecken Mumbai-Delhi, Mumbai-Kalkutta, Delhi-Kalkutta und Mumbai-Chennai verkehrt
ausserdem die staatliche internationale Fluggesellschaft Air India. Die Deregulierung des
Luftverkehrs hat sich sehr positiv auf den Sektor ausgewirkt, und es gibt nun eine
Vielzahl von privaten Airlines. Die erfolgreichsten unter ihnen sind unter anderem
Kingfisher Airlines, Sahara Indian Airlines und Jet Airways.
Das
indische Eisenbahnnetz ist legendary und eine Reise im Zud mit keener anderen
Fortbewegungsart zu vergleichen. Zwar kann es zuweilen unbequem und aufgrund von
Verspätungen frustrierend sein, aber dies sollte ein Teil der Reiseerfahrung in Indien
sein. Es empfiehlt sich, die wichtigsten Verhaltensregeln des Bahnreisens in Indien so
schnell es geht zu verinnerlichen, denn sonst kann man sich leicht ohne Sitzplatz
wiederfinden. Es gibt eine Anzahl von verschiedenen Zugarten und Reservierungsklassen, und
es lohnt sich, der Erfahrung halber alle einmal auszuprobieren. Das indische
Reservierungssystem ist ein wahres Labyrinth, seien Sie jedoch geduldigm, denn die
Bürokratie der Zuggesellschaft ist eine der wenigen des Landes, die wirklich
funktionieren. Beim Buchen des Tickets sollte man sich nach eventuellen
Reservierungsquoten speziell für Touristen erkundigen, da man unter Umständen so
leichter an eine Sitzplatzreservierung kommt.]
Die
Qualität von Bussen ist von Bundesstaat zu Bundesstaat unterschiedlich, doch zwischen den
Hauptstrecken kann man in der egel zwischen einer Reihe von Buskategorien wählen, von
Standard, Express, Semi-Deluxe, klimatisierter Deluxe bis zu Schlafwagen-Deluxe.
Zusätzliche zum Angebot an staatlichen Bussen gibt es zwischen vielen Routen private
Anbieter. Die privaten Busse sind in der Regel schneller, teurer undkomfortabler, so dass
sie vor allem auf langen Strecken zu empfehlen sind. Busreisen können auf Dauer recht
anstrengend sein, da die Busse meist sehr voll sind und
während der gesamten Strecke lauter Hindi-Pop gespielt wird.
Um
etwa nach Kaschmir zu gelangen, oder von Nepal aus in den Bundesstaat Uttar Pradesh sind
Busse die einzige Reisemöglichkeit; sie sind in der Regel auch schneller als
beispielsweise die Züge in weiten Telen Bihars oder Rajasthans.
Eine
angenehme Reiseart ist es, ein Auto mit Fahrer zu mieten, um jedoch selbst zu fahren,
braucht man schon Nerven wie Drahtseil und ein ausgesprochen gutes Karma dazu. In der
Regel werden Autos tageweise vermietet und enthalten eine bestimmte Kilometeranzahl
inclusive, zusätzlich fallen die Kosten für die Verpflegung des Fahrers an. Wenn Sie
eine längere Tour planen, ist eine kurze Probefahrt mit dem Fahrer zu empfehlen, um
sicherzugehen, dass Sie mit dessen Bremsgewohnheiten zurecht kommen.
Motorradfahren durch Indien (vor allem auf einer
Enfield Bullet) ist in den letzten Jahren immer beliebter geworden, doch ist es auch ein
riskantes Unternehmen und nichts für unerfahrene Fahrer. Ausflüge mit dem Fahrrad
innerhalb der Städte ist eine gute Art der Fortbewegung, Fahrräder kann man günstig in
vielen Orten mieten. Das eigene 10-Gang-Fahrrad sollte man jedoch besser zu Hause lassen.
Weitere lokale Verkehrsmittel sind Busse, Taxis, Auto-Rikshaws und Fahrrad-Rikshaws. Taxis haben Preisanzeigen, doch in den meisten Städten funktionieren diese nicht. Die Auto-Rikshaws sind meist zum halben Preis der Taxis zu haben, die Fahrrad-Riskshaws sind noch günstiger, doch leider kaum noch in den Zentren der Grossstädte anzutreffen, wohl aber in kleineren Orten. Der Fahrpreis sollte unbedingt vor Fahrtantritt ausgehandelt werden. |
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